Schaller
Aus HegelWiki
Inhaltsverzeichnis |
Nach Oben
- System der Wissenschaft - Geist - Absoluter Geist - Philosophie - Neuzeit - Hegel - Hegelianer - Rechtshegelianismus
Einschätzung von Kai
Heutzutage völlig unbekannt. Aber nach dem Artikel (s.u.) sehr interessant: Anregung von Rosenkranz, Zentrum der hegelschen Schule, lehrte in Halle (Erdmann, Hallische Jahrbücher!). Arbeit auf Gebiet der Naturphilosophie ! Die meisten Werke liegen von ihm digitalisiert vor (s.u.)!
Meyers Großes Konversations-Lexikon 1906
Schaller, Julius, Philosoph, geb. 13. Juni 1810 in Magdeburg, gest. 21. Juni 1868 im Asyl Karlsfeld, studierte in Halle erst Theologie, dann Philosophie, habilitierte sich daselbst 1834 für Philosophie und ward 1838 zum außerordentlichen Professor ernannt.
Von seinen durch Hegel und insbes. dessen Schüler Rosenkranz angeregten Schriften seien erwähnt: »Die Philosophie unsrer Zeit« (Leipz. 1837); »Der historische Christus und die Philosophie« (das. 1838, Kritik der Grundidee von Strauß' »Leben Jesu«); »Geschichte der Naturphilosophie von Bacon bis auf unsre Zeit« (Leipz. u. Halle 1841-46, 2 Bde.); »Darstellung und Kritik der Philosophie Ludwig Feuerbachs« (Leipz. 1847); »Briefe über Humboldts Kosmos« (das. 1850, 2. Aufl. 1856); »Leib und Seele« (Weim. 1855, 3. Aufl. 1858).
Er nahm eine Mittelstellung zwischen der Linken und Rechten der Hegelschen Schule ein.
[Lexikon: Schaller, S. 1 ff.Digitale Bibliothek Band 100: Meyers Großes Konversations-Lexikon, S. 174001 (vgl. Meyer Bd. 17, S. 687 ff.)]
