Begriff

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Stellung im System

System der Wissenschaften
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Sekundärliteratur dazu

  • Neu: kluedo.ub.uni-kl.de/volltexte/2009/2419/pdf/DissWerckmeister2.pdf
  • Siehe auch die Literaturangaben zu Logik und zu Subjektivität

Wahrheit als Gegenstand der Logik und insbesondere der Begriffslogik

Zur Einteilung

subjektiver Begriff

Im subjektiven Begriff passt die Form des subjektiven Begriffes zu seinem Inhalt (es ist der Begriff des Begriffs erreicht).

Differenz: Objektiver Begriff

Der weitere Fortgang kann also nur noch so kommen, dass eine Differenz hinein kommt, was in der Tat ja bei der Besonderung zu erwarten ist: es gibt ja nicht nur den Begriff des Begriffes selbst (bei dem das Denken sich selbst zum Gegenstand hat), sondern auch Begriffe von Anderem (wenn das Denken nur dazu taugen wuerde, sich selbst zu denken, dann wäre es unnütz, einschliesslich seiner Selbsterkentnis).

Insofern dieses Andere begriffen, "auf den Begriff gebracht" wird, ist dieses Objekt (als Wahrheit im Sinne der Einheit von Begriff und der durch diesen begriffenen, getrennten Sache).

In dem Objekt ist aber eben darum die Einheit zwischen Form und Inhalt insofern nicht mehr gegeben (kein Begriff des Begriffes, sondern Begriff von anderem).

(neben diesem inhaltlichen Übergang gibt es noch zwei weitere Übergänge. Diese sind in dem Artikel zur Objektivität dargestellt)


Idee als Wiederkehr der Identität von Inhalt und Form

Die Idee ist nun die Wiederkehr der Identität des Inhaltes und der Form im Objekt (insofern Einheit von Subjektivität und Objektivität): das Objekt (Natur) wird nicht nur äusserlich von uns begriffen, sondern die Ordnung des Begriffes wirkt im Gegenstand selbst (Leben, Erkennen und Handeln der Menschen, Wissenschaft).

Parallelen zu anderen Triaden

Es ergeben sich daher Parallelen zwischen den Triaden:

und im Fortgang dann

Bedeutung für den Geist, insbes. Objektiven Geist

Wichtig ist hier, das der objektive Geist, wie sein Name ja bereits andeutet, eine Beziehung zur Kategorie des Objektes /Objektivität in der Begriffslogik hat.

Insbesondere für die Sittlichkeit als drittem Teil des objektiven Geistes kommt dabei ja nur der dritte Teil des Objektivitätskapitels, der Zweck (bzw. das Zweck-Mittel Verhältnis), in Frage.

Dieses ist in der Tat am passendsten: beim Zweck als äusserem Zweckverhältnis (im Gegensatz zum Leben als inneren Zweckverhältnis, Selbstzweck) wird ein anderes als Mittel für ein ihm externen Zweck genommen. Ebenso wird im objektiven Geist ein anderes, gegebenes (sein Körper, die Natur, die anderen Menschen) als Mittel genommen für die Verwirklichung des Willens und gestaltet diese nach seinen Zwecken um.

(Dem widerspricht nicht, dass der Objektive Geist zugleich die Verwirklichung der Idee ist.
Insofern diese Verwirklichung aber nicht nur im Geist (als der Idee angemessenen, bei dem die Verwirklichung einfach Selbstverwirklichung und insofern Selbstzweck wäre), sondern wie dargestellt in einem Anderen, Faktischen, Gegebenen stattfindet, so passiert dies unter der Problemlage des Zweck-Mittel Verhältnisses).

nach Unten

siehe auch

Weblinks