Christentum

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Werke aus der Hegelschule dazu (Auswahl)

"In seiner dreigliedrigen »Encyklopädie« mit ihrem spekulativen, historischen (biblische Theologie, Kirchengeschichte) und praktischen Teilen überwindet R. Friedrich Daniel Ernst Schleiermachers (s.d.) Theorie des Gefühls mit ihrem immanenten Widerspruch, Theologie philosophisch begründen und doch von der Philosophie unabhängig machen zu wollen, durch die Deutung von Theologie als spekulativ-vernünftiger Wissenschaft der Religion des reines Geistes (»Gnosis« statt »Pistis«), der ein dialektisches Verständnis des Denkens zugrundeliegt. Systematische Theologie (Dogmatik und Moral werden von R. als Disziplin mit Spekulation gefaßt) erhält bei R. die Leitfunktion zurück, die Schleiermacher ihr abrogiert hatte; ihre Relation zur historischen Theologie verhält sich nach R. wie das Wesen (»Idee«) zur Erscheinung von Religion. Der Praktischen als reinstem Resultat der spekulativen und historischen Theologie prognostiziert R. zunehmende Bedeutung als Theorie künftiger Gestaltung von Kirche; allerdings bleibt R. in der Einteilung dieser Disziplin noch hinter dem Entwurf Philipp Konrad Marheinekes (s.d.) zurück." (Klaus-Gunther Wesseling im Rosenkranz-Artikel im 'Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon', Band VIII (1994) Spalten 673-680)

Siehe auch:

zu anderen Religionsphilosophen