Gabler

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Einschätzung von Kai

heutzutage eher unwichtig. Gabler war einer der ältesten Hegelschüler und Hegels glückloser Nachfolger nach dessen Tod an der Uni Berlin. Dennoch eher einflusslos (sogar unter Hegelianern) und ohne grösserer Werke. Interessant könnte sein »Lehrbuch der philosophischen Propädeutik« (noch aus Hegels Lebzeiten) sein.

Meyers Großes Konversations-Lexikon 1906

Gabler, Georg Andreas, Philosoph, geb. 30. Juli 1786 in Altdorf, gest. 13. Sept. 1853 in Teplitz, studierte Philosophie und Rechtswissenschaft in seiner Vaterstadt und von 1804-07 in Jena, wo er Hegels Schüler war. Seit 1811 Lehrer an dem Gymnasium zu Ansbach, als Hegels Nachfolger 1835 nach Berlin berufen, suchte er als einer seiner treuesten Jünger durch sein »Lehrbuch der philosophischen Propädeutik« (Erlang. 1827; neue Ausg. von Bolland, Leiden 1901) die Prinzipien und den Standpunkt des Hegelschen Systems dem allgemeinen Verständnis näher zu bringen und in seinem Berliner Antrittsprogramm »De verae philosophiae erga religionem christianam pietate« (Berl. 1836) die Übereinstimmung der Hegelschen Philosophie mit den christlichen Religionsdogmen nachzuweisen. Gegen Trendelenburgs Angriffe schrieb er: »Die Hegelsche Philosophie, Beiträge zu ihrer richtigen Beurteilung und Würdigung« (Berl. 1843, Heft 1).

[Lexikon: Gabler, S. 1 ff.Digitale Bibliothek Band 100: Meyers Großes Konversations-Lexikon, S. 65264 (vgl. Meyer Bd. 7, S. 249 ff.)]

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