Werder

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Einschätzung von Kai

Heutzutage völlig unbekannt. Seine (nur einen Teil der Seinslogik behandelnde) Logik wurde angeblich von Hegel selbst gelobt (kann wohl nicht sein, wenn das Buch erst 1841 erschien?).

Meyers Großes Konversations-Lexikon 1906

Werder, Karl, Philosoph und Dichter, geb. 13. Dez. 1806 in Berlin, gest. daselbst 3. April 1893, machte unter Hegel, dessen Ansichten er treu blieb, seine philosophischen Studien, habilitierte sich 1834 als Privatdozent der Philosophie in Berlin und wurde 1838 zum außerordentlichen Professor ernannt.

Von seinen philosophischen Werken sind hervorzuheben: »De Platonis Parmenide« (Berl. 1834) und die (streng dialektische) »Logik« (das. 1841, nur die 1. Abteilung ist erschienen); von seinen übrigen die Tragödien: »Kolumbus« (das. 1858; in der Fassung letzter Hand hrsg. von Gildemeister, 1893) und »Politik und Liebe« (Geschichte des Grafen Essex) sowie die »Vorlesungen über Shakespears Hamlet« (das. 1875, 2. Aufl. 1893) und »Macbeth« (das. 1885), »über Schillers Wallenstein« (das. 1889) und »über Lessings Nathan« (das. 1892). Nach seinem Tod erschien ein Band »Gedichte« (hrsg. von Gildemeister, Berl. 1895).

[Lexikon: Werder, S. 1. Digitale Bibliothek Band 100: Meyers Großes Konversations-Lexikon, S. 210327 (vgl. Meyer Bd. 20, S. 534-535)]

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